Winter 2013 | Tausende Tote im Sommer?

Warum die Winter länger, kälter und schneereicher werden.

Eine Verlagerung des Jetstreams ist dafür verantwortlich das zum Beispiel der Winter 2013 so lang und kalt war!Sicher ist es den meisten Menschen egal, dass das Eis in der Arktis schmilzt, aber den Winter 2013 finden absolut ätzend. Leider gibt hier einen Zusammenhang!

In den letzten Jahren beobachten wir mit schöner Regelmäßigkeit, wie der Rückgang der Eisfläche in der Arktis immer neue Rekordwert erreicht. Die Eisfläche hat sich schon fast halbiert und noch immer diskutieren wie die Klimaerwärmung.

 

der Rückgang der Eisfläche in der Arktis sorgt für mehr Niederschlag und Schnee im Winter 2013Man könnte der Meinung sein, da sterben zwar einige Tiere aber dafür kommen wir weitaus besser an die dort lagernden Rohstoff und die neu entstehenden Schifffahrtsrouten verringern den Transportaufwand. Leider sind mit dem schmelzen der Arktis auch einige gravierende Nachteile verbunden.

Neuere wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass es zu einer Verlagerung des polaren Jetstreams in der oberen Atmosphäre kommt. Daraus resultieren in den gemäßigten Breiten insbesondere in Europa kältere und längere Winter aber auch sehr viel Wärme Sommer. In den letzten Jahren konnten wir diese Veränderungen schon deutlich spüren, aber die Auswirkungen haben noch nicht einmal ihr Maximum erreicht.

Mit Rückgang der Eisfläche einher geht, eine zunehmende Verdunstung. Man diesen Sachverhalt sehr leicht nachvollziehen, wenn man sich überlegt, dass auf einer Eisfläche fast gar keine oder nur eine sehr geringe Verdunstung möglich ist. Mehr Wasserdampf in der Atmosphäre verstärkt den Treibhauseffekt zusätzlich und führt ebenfalls zu mehr Niederschlag in anderen Gebieten.

Wie die Schneemengen der letzten Zeit verdeutlichen, steigen diese besonders in Amerika und Europa. Die wirtschaftlichen Belastungen, die aus diesem Winter entstehen, belaufen sich allein für dieses Jahr nach vorsichtigen Schätzungen auf 3 Milliarden Euro in Deutschland.

Auch für eine Dürre und Tausende Tote  könnte schon bald die Verlagerung des Jetstreams sorgen! Aber nicht nur vom Winter geht Gefahr aus, es ist der Sommer, der wahrscheinlich sehr viele Todesopfer fordern wird. Extreme Hitze führte in Europa im Jahr 2003 zu 40.000-70.000 vorzeiten Todesfällen. Betroffen waren hauptsächlich alte Menschen bzw. Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die politisch Verantwortlichen schnell auf einen Ansatz einige der diese Auswirkungen begrenzt.

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