Solarbranche Know-how-Transfer

Wie die Konkurrenz aus China dazu führt, dass nun Solarfirmen ihr Know-how bündeln!

Der deuteschen Solarbranche kann nur noch die Vermeidung des Know-how-Transfer helfenEs sind harte Zeiten für deutsche aber auch für europäische Solarunternehmen, da nicht nur die politischen Voraussetzungen immer schlechter werden, sondern auch die Konkurrenz aus China ständig wächst. In den letzten Jahren sind in Deutschland mehrere Solarunternehmen in die Insolvenz gegangen, Grund hierfür sind die Dumpingpreise chinesischer Anbieter und die Tatsache, dass die Chinesen ihre Produkte erheblich verbessern konnten. Hatten sich anfänglich die großen Solarunternehmen in China einen ständig wachsenden Markt versprochen so mussten sie schnell feststellen das die Chinesen mit der exportierten Technologie in der Lage waren eigene Produkte am Markt zu etablieren.

Der Know-how-Transfer in der Solarbranche führte über Jahre zu einer Stärkung der eigenen Konkurenz!Heute kämpfen einige Unternehmen wie zum Beispiel Solarworld am Europäischen Gerichtshof darum, die Einfuhr von chinesischen Solarprodukten zu reglementieren. Insbesondere richtet sich ihre Klage gegen die Subventionspolitik der chinesischen Regierung, welche einheimische Solarunternehmen so stark fördert, dass sie in Europa und auch Amerika einen Verdrängungswettbewerb betreiben können.

 

Eine günstigere Waferpoduktion und die Bündelung der Know-how könnte ein Ausweg aus der Kriese für die Solarbranche bedeuten!Die deutsche Regierung ist nicht nur machtlos, sondern auch noch Ideen los. In den letzten Jahren führte eine völlig verfehlte Förderpolitik dazu, dass über die EEG-Umlage der Verbraucher zunehmend belastet wird. Noch ist nicht klar, in welche Richtung die deutsche Politik marschieren will, um ihre Ziele für die Nutzung der erneuerbaren Energien zu realisieren. Die Planlosigkeit, mit welcher das deutsche Wirtschaftsministerium agiert, sucht seinesgleichen.

Solarbranche Know-how-Transfer | Welche Wege bieten sich der deutschen SolarindustriePeter Frey vom Firmennetzwerk solar Valley Mitteldeutschland sagte, um den europäischen Vorsprung im Know-how zu behaupten, „und die Forschungsergebnisse so schnell wie möglich in die Produktionshallen zu bringen“, ist es nötig, dass die europäischen Solarfirmen zukünftig ihre Forschungsergebnisse bündeln, um der Konkurrenz aus China gewachsen zu sein. Die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Fotovoltaik scheint aus unserer Sicht der einzig gangbare Weg um die letzten verbliebenen Arbeitsplätze in diesem Bereich zu sichern. Inwieweit man aber einen Technologieabfluss in die Tigerstaaten verhindern kann, ist wohl eine ebenso existenzielle Frage.

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