Die Kosten des Meeresspiegelanstiegs bis 2050

Die Weltbank rechnet damit, dass der Meeresspiegelanstieg jährlich Kosten von 39 Milliarden € verursacht.

Wirbelsturm Sandy bringt eine große Sturmflut

In vielen Teilen der Welt wird der steigende Meeresspiegel immense finanzielle Mittel verschlingen und einige Regionen unbewohnbar machen. Eine Studie der Weltbank kommt zu dem Ergebnis, dass für die 136 größten Hafenstädte auf unserem Planeten jährlich ca. 39 Milliarden € aufgewendet werden müssen um die Städte vor Flutkatastrophen zu bewahren. Sollten diese Mittel nicht bereit, gestellt werden können bzw. nicht bereitgestellt werden wollen so drohen Städten durch Hochwasser und Überflutungen ein wesentlich größerer Schaden.

Der Meeresspiegelanstieg kostet 39 Mrd. Dollar jedes Jahr Allein der Wirbelsturm „Sandy“ verursachte im vergangenen Jahr einen Schaden von knapp 20 Milliarden $. New York, wo“ Sandy“ auf Land traf, gehört mit zu den gefährlichsten Regionen dieser Welt. Die Deich und Kaimauer der Millionenmetropole sind schon heute einen stärkeren Wirbelsturm nicht mehr gewachsen. 400.000 Menschen in New York bewohnen Häuser die unterhalb des Meeresspiegels liegen.New York Bürgermeister. Michael Bloomberg Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg möchte insgesamt bis zum Jahr 2050 20 Milliarden € in den Hochwasserschutz der Stadt investieren, der damit rechnet, dass der Meere Spiegel zu diesem Zeitpunkt um bis zu 78 cm gestiegen sein könnte. Es ist davon auszugehen dass die Summe, welche Stadt tatsächlich für den Hochwasserschutz ausgeben muss in etwa drei bis viermal so hoch ausfallen wird.Hierbei zu berücksichtigen, dass nicht nur die Hafenanlage erneuert werden muss, sondern auch die Deich rings um New York maßgeblich erhöht werden müssen.

 

Mit der Klimaveränderung geht nicht nur ein steigender Meeresspiegel einher sondern auch eine Erhöhung der Intensität von Wirbelstürmen. Man muss davon ausgehen, dass diese Stürme so stark sind das bestehende Deichanlagen einfach weggedrückt werden bzw. von riesigen Wellen überspült werden. Neben New York befinden sich noch weitere große Häfen und Städte an der Atlantikküste zum Beispiel Miami und in New Orleans. Der Bericht der Weltbank bezeichnet die chinesische Hafenstadt Guangzhou und die indische Metropole Mumbai als besonders gefährdet auch die ägyptische Hafenstadt Alexandria belegt einen der vorderen Plätze in der Gefahrenstudie. Nicht unter den ersten 20 gefährlichsten Hafenstädten dieser Welt finden wir Metropolen wie Hamburg oder Rotterdam.

 

Zu einem sehr interessanten Ergebnis kommt die Studie hierbei, dass kein Hochwasserschutz höchstwahrscheinlich besser ist als ein Hochwasserschutz der nur ungenügend ausgeführt wird. Ein fehlerhafter Hochwasserschutz wurde die Anwohner der Deiche und Hochwasserschutzanlagen in falscher Sicherheit wiegen und Kommunalpolitiker könnten eventuell eine höhere und dichtere Bebauung dieser Bereiche zulassen. Insgesamt kommt der Bericht zu dem Schluss, werden nicht die entsprechenden Summen für den Hochwasserschutz bereitgestellt, könnten die Verluste die durch auftretende Katastrophen entstehen bis zum Jahr 2050 die Marke von 758 Milliarden € überschreiten.

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